BX20s PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: c.z.p   
Dienstag, 11. März 2008 um 22:22 Uhr

 

 

 

Die BX 20 S ist die erste West-Praktica, gebaut 1992 - 2001 von der Schneider GmbH (seit 1998 Pentacon GmbH)

Als Nachfolger der BX20, sie verfügt über Erkennung DX-codierter Filme und eine elektronische TTL-Blitzmessung und -dosierung. Sie wurde in einer Stückzahl von mehr als 33.000 Exemplaren produziert.

Technische Merkmale:

  • elektronisch gesteuerter Magnet-Metalllamellenverschluss mit stufenloser Belichtungszeit zwischen 1/1000 und 40 Sekunden
  • manuell einstellbare Zeiten: 1/1, 1/2, 1/4, 1/8, 1/15, 1/30, 1/60, 1/125, 1/250,1/500, 1/1000
  • Praktica-Bajonettanschluss, EDC (elektronische Blendenkontrolle) zur TTL-Belichtungsmessung mittels Silicium-Fotosensor
  • Erkennung der Filmempfindlichkeit DX-codierter Filme, manuell einstellbar von ASA 25 - 400
  • Einspiegelung der gewählten Blende mit Information über den Spannzustand
  • Belichtungskorrektur um +/- 2 Blendenstufen einstellbar, Anzeige der Belichtungskorrektur durch rote LED
  • pentaprismischer Sucher mit 95% Sichtfeld, dreifache Scharfstellmöglichkeit durch diagonales Schnittbild, Mikroprismenring und Mattscheibe, rote LEDs zur Anzeige der gewählten(blinkend) und gemessenen(konstant) Belichtungszeit
  • Belichtungsspeicherknopf(AEL), Anzeige durch grüne LED, mechanischer Selbstauslöser(ca. 10s), Abblendhebel
  • Blitzschuh X-Synchronisation (1/100 s), Blitzbereitschaftsanzeige und Blitz-"O.K."-Signal im Sucherbild
  • Anschlussmöglichkeit für Motorwinder
  • beim Öffnen der Rückwand rückstellendes Bildzählwerk, Auslösesperre
  • 4xLR44 Batterie (V 28PX, 6 Volt)
Zuletzt aktualisiert am Freitag, 02. Mai 2008 um 09:46 Uhr
 
 

Kleinanzeigen

aus Jena Prakticar 1.8/50 mm MC

 

 

Das aus Jena Prakticar 1.8/50 mm MC basiert wie das Carl Zeiss Jena Prakticar 1.8/50 mm auf dem bekannten Pancolar für M42-Gewinde.

Aus lizenzrechtlichen Gründen durfte für Exportprodukte in Länder außerhalb des RGW der Name „Carl Zeiss“ nicht verwendet werden. Die Objektive wurden daher mit „aus Jena“ bezeichnet.

Es wurde nur in sehr geringer Stückzahl hergestellt.

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Computerblitzgerät Praktica BC 222


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Das Computerblitzgerät Praktica BC 222 wurde für Pentacon Dresden von Elgawa Plauen, dem üblichen Produzenten für Fotoblitzgeräte in der DDR, gebaut. Die vollständige Herstellerbezeichnung lautete: "VEB Transformatoren- und Röntgenwerk "Hermann Matern" Dresden, Betrieb des VEB Kombinat Automatisierungsanlagenbau, Werk Elgawa Plauen".
Die Bauzeit begann etwa 1987 und endete mit der politischen Wende 1990.

Die kompakte Gehäuseform mit dem Schwenkreflektor teilt es sich mit dem Amateurblitzgerät B 220 und dem Exportmodell BT 225.
Wie die beiden anderen Geräte auch wird es durch 4 Batterien (Größe R6 / AA / Mignon) betrieben und ermöglicht damit eine Blitzanzahl von mehr als 250 Stück pro Batteriesatz. Akkus lassen sich mit dem Gerät nicht betreiben. Verantwortlich dafür ist die kleinere Zellspannung von 1,2V gegenüber 1,5V bei Batterien, das heißt bei vier Akkus im Gerät liegen nur noch 4 x 1,2 = 4,8V statt 6V an den Kontakten an. Diesen Spannungsunterschied von 20% weniger kann das im Blitzgerät eingebaute Netzteil nicht wettmachen.

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