BCA PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: c.z.p   
Donnerstag, 21. Februar 2008 um 22:22 Uhr

 

 

Die BCA ist der Nachfolger B100. Technisch unterscheidet sie sich von dieser durch die Belichtungsanzeige mit farbigen LEDs und den fehlenden koaxialen Blitzanschluss. Von der BCA wurden zwischen August 1986 bis Dezember 1989 ca. 230.000 Kameras gebaut.

Technische Merkmale:

  • elektronisch gesteuerter Metalllamellenverschluss mit stufenloser Belichtungszeit zwischen 1/1000 und 1 Sekunde
  • mechanische Festzeit 1/60 Sekunde
  • Praktica-Bajonettanschluss, EDC (elektronische Blendenkontrolle) zur TTL-Belichtungsmessung mit Cadmium-Sulfid-Fotowiderstand
  • Filmempfindlichkeit einstellbar von ASA 12 - 3200
  • pentaprismischer Sucher mit 95% Sichtfeld, dreifache Scharfstellmöglichkeit durch Schnittbild, Mikroprismenring und Mattscheibe, rote grüne und gelbe LEDs zur Anzeige der  gemessenen Belichtungszeit
  • mechanischer Selbstauslöser
  • Blitzschuh mit X-Synchronisation (1/60 s)
  • Anschlussmöglichkeit für Motorwinder
  • beim Öffnen der Rückwand rückstellendes Bildzählwerk, Auslösesperre
  • 4xLR44 Batterie (V 28PX, 6 Volt)

Bekannte Variationen dieses Modells:

  • BCA mit arabischer Belichtungskorrekturbeschriftung
  • BCA M
  • M
  • Jenaflex AC-1
  • BCS
  • BCC
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 01. Mai 2008 um 11:18 Uhr
 
 

Kleinanzeigen

aus Jena 1.4/50 mm

 

 

Das aus Jena DDR 1.4/50 mm ist das lichtstärkste Objektiv für die Praktica-B Kameras. Bekannt sind verschiedene Versionen beschriftet mit: "Carl Zeiss Jena" "Carl Zeiss Jena DDR" und "aus Jena"
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Computerblitzgerät Praktica BC 222


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Das Computerblitzgerät Praktica BC 222 wurde für Pentacon Dresden von Elgawa Plauen, dem üblichen Produzenten für Fotoblitzgeräte in der DDR, gebaut. Die vollständige Herstellerbezeichnung lautete: "VEB Transformatoren- und Röntgenwerk "Hermann Matern" Dresden, Betrieb des VEB Kombinat Automatisierungsanlagenbau, Werk Elgawa Plauen".
Die Bauzeit begann etwa 1987 und endete mit der politischen Wende 1990.

Die kompakte Gehäuseform mit dem Schwenkreflektor teilt es sich mit dem Amateurblitzgerät B 220 und dem Exportmodell BT 225.
Wie die beiden anderen Geräte auch wird es durch 4 Batterien (Größe R6 / AA / Mignon) betrieben und ermöglicht damit eine Blitzanzahl von mehr als 250 Stück pro Batteriesatz. Akkus lassen sich mit dem Gerät nicht betreiben. Verantwortlich dafür ist die kleinere Zellspannung von 1,2V gegenüber 1,5V bei Batterien, das heißt bei vier Akkus im Gerät liegen nur noch 4 x 1,2 = 4,8V statt 6V an den Kontakten an. Diesen Spannungsunterschied von 20% weniger kann das im Blitzgerät eingebaute Netzteil nicht wettmachen.

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